Heimatverein Wilhelm Busch » Nachrichten des Heimatvereins Wilhelm Busch » »Wir stehen zu dem, was wir hier vor Ort haben«
Vorstandswahlen, der Jahresbericht und die Terminvorschau standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins »Wilhelm Busch« Lüthorst. Der Vorstand wurde dabei im Amt bestätigt beziehungsweise um neue Mitglieder ergänzt. Der Abend wurde abgerundet durch einen Vortrag von Dr. Wolfgang Schäfer, Museumsleiter in Uslar, über Heinrich Sohnrey, musikalisch begleitet von Wolfgang Beisert (Bericht folgt).
Lüthorst (ek). Nach dem Verlesen der Niederschrift der Versammlung 2010 durch SchriftführerUlrich Frerichs, gegen die es keine Einwände gab, blickte der Vorsitzende Joachim Stünkel auf das vergangene Jahr zurück. Im Wilhelm-Busch-Zimmer stagnierten die Besucherzahlen, bedauerte er. Der Verein müsse deshalb Ideen zur Steigerung entwickeln. Man denke unter anderem über die Einrichtung einer Hörstation nach. Höhepunkte des vergangenen Jahres waren die Fahrt nach Boffzen zur Ölmühle und nach Uslar ins Museum. Außerdem hat der Verein am »Tag der Region« in Schoningen teilgenommen, und es fand wieder der Heimatabend unter Beteiligung der Laienspielgruppe statt. Auf dem Friedhof wurde eine Gedenktafel für Pastor Petri enthüllt. Gut angenommen wurde der Heimatkalender 2011. Stünkel dankte allen ehrenamtlichen Helfern, die sich auf vielseitige Weise engagiert hätten. Ohne sie wären sowohl der Ort als auch der Heimatverein viel ärmer. Zum Dasseler Thema »Grafschaft« stellte der Vorsitzende fest, man wolle sich nichts aufstülpen lassen. Man stehe zu Wilhelm Busch, »zu dem, was wir haben.« Letztlich müsse es darum gehen, touristische Anziehungspunkte und Gedenkstätten zu vernetzen, um gemeinsam Besucher anzuziehen.
Gegen den Kassenbericht von Manfred Rose gab es keine Bedenken, der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Verabschiedet wurde Vorstandsmitglied Henk Schulting, der sich unter anderem um den Internet-Auftritt des Heimatvereins gekümmert hat. Einstimmig wurde der Vorsitzende Joachim Stünkel im Amt bestätigt, ebenso die Stellvertreter Helmut Dehne und Hildegund Heinemeyer. Schatzmeister bleibt Manfred Rose, Schriftführer Ulrich Frerichs. Als Beisitzerin wurde Linda Borth wiedergewählt, neu sind Günter Bremer,Werner Knigge und Oswald Rutkowski gewählt worden. Die Kasse prüfen Robert Franke, Friedhelm Herbst und Wilhelm Prinz.
Der jährliche Ausflug wird die Mitglieder am 15. Mai nach Ottenstein führen. Dort ist zunächst ein Rundgang durchs Dorf geplant, anschließend gibt es Kaffee und Kuchen auf der Burg. Anmeldungen sind bis zum 12. Mai notwendig. Der Verein wird am 18. Juni am Kommers des Schützenvereins teilnehmen und am 10. November seinen Heimatabend veranstalten. Aus der Versammlung wurde zudem um bessere Koordinierung der Termine im Ort gebeten: Es sei nicht gut, wenn zwei Hauptversammlungen zeitgleich stattfinden würden – immerhin gebe es eine Terminabsprache zum Jahresauftakt.
Einstimmig wurde schließlich Willy Papenberg von der Versammlung zum Ehrenmitglied ernannt. Er habe das »mehr als verdient« stellte der Vorsitzende fest.
Bericht aus der Einbecker Morgenpost