Jahreshauptversammlung

Knapp die Hälfte der gut 100 Mitglieder des Wilhelm-Busch-Heimatvereins Lüthorst konnte der Vorsitzende Joachim Stünkel zur Jahreshauptversammlung im »Sollingstern« begrüßen. Neben dem Rückblick auf das vergangene Jahr sowie einer Vorschau auf die kommenden Aktivitäten standen auch Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Personell gab es dabei einige Veränderungen.

Der bisherige Schriftführer Günter Ehling scheidet auf eigenen Wunsch ebenso aus dem Vorstand aus wie der bisherige Schatzmeister Wolfgang Müller. Der Vorsitzende Joachim Stünkel bedankte sich für die "hervorragende Zusammenarbeit " über viele Jahre hinweg und überreichte Geschenke. "Es ist nicht selbstverständlich, dass Ämter heutzutage solange ehrenamtlich von den selben Personen geleitet werden, deswegen sind sie ein Vorbild für die Jugend."

In seinem Bericht wies Stünkel auf die großen Herausforderungen hin, die der Verein in der Zukunft auch wegen des demographischen Wandels und des Bevölkerungsrückgangs meistern müsse. Gleichzeitig bestehe in dieser Herausforderung aber auch eine Chance, um das Vereinsleben aufrechtzuerhalten. Leider, so der Vorsitzende, konnte die Schließung der Lüthorster Grundschule nicht verhindert werden, um so wichtiger sei es deshalb, den Kindergarten zu unterstützen. Erfreulich seien dagegen die Rückmeldungen für den im letzten Jahr erstmals angebotenen Heimatkalender gewesen, für den Willi Papenberg aus über 500 Fotos 18 passende Motive auswählte. Insgesamt konnten 90 Kalender zum Selbstkostenpreis verkauft werden. Man müsse dennoch überlegen, den Preis des Kalenders für dieses Jahr zu erhöhen.

Der für den vergangenen September geplante Besuch des Mühlenmuseums in Gifhorn musste aufgrund zu geringer Teilnehmerzahl abgesagt werden, Vorschläge für ähnliche Aktivitäten sollen bald besprochen werden. Dafür habe der Heimatverein am Pokalschießen teilgenommen, auch die Grünkohlwanderung nach Hunnesrück im März wurde gelobt. Ein "unvergesslicher Höhepunkt " sei auch diesmal wieder der Heimatabend am 13. November gewesen, bei dem die Laienspielgruppe für ihre Aufführung des Stückes "Der verrückte Professor" viel Beifall erhielt.

Da man im Wilhelm-Busch-Zimmer sonntags leider nur noch wenige Besucher begrüßen könne, wurden die Öffnungszeiten verändert: Seit dem 1. April ist ein Besuch am ersten und dritten Sonntag des Monats von 14 bis 16 Uhr möglich, Führungen werden aber auch nach Absprache an anderen Tagen angeboten.  Geschlossen bleibt das Zimmer von November bis Ende Januar. Zum Zwecke einer "flexibleren Gestaltung" wurde einstimmig eine Satzungsänderung beschlossen. Zukünftig können mindestens zwei Beisitzer gewählt werden. "So muss niemand ausgeschlossen werden", betonte Joachim Stünkel.

Willi Papenberg trug als Vertreter des verhinderten Schatzmeisters Wolfgang Müller den Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer Gerda Diekmann und Ingrid Hein bescheinigten eine "vorbildlich geführte Kasse" und beantragten Entlastung, die genau wie für den Vorstand einstimmig genehmigt wurde.

Als Vorsitzender wurde Joachim Stünkel ohne Gegenstimme in seinem Amt bestätigt, als seine Stellvertreter fungieren Hildegund Heinemeyer und Helmut Dehne. Manfred Rose wurde als neuer Schatzmeister gewählt, Ulrich Frerichs als neuer Schriftführer. Als Beisitzer fungieren Henk Schulting und Linda Borth, als Kassenprüfer Ingrid Hein und Kurt-Heinz Borth, als Ersatz wurde Albert Deppe bestimmt.

Abschließend wurden die Aktivitäten für die kommenden Monate erörtert. Geplant ist eine Teilnahme am Kommers zum 75-jährigen Jubiläumsfest der Feuerwehr im Mai. Im September will man nach Bad Gandersheim reisen, um das "Portal zur Geschichte" zu besuchen. Auch ein Besuch der Einbecker Abendstadtführung "Helles Bier und dunkle Schatten", die für den Sommer vorgesehen ist, stieß auf breite Zustimmung.

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung informierte Professor Dr. Ludger Kappen die Mitglieder des Heimatvereins in seinem Vortrag über das Thema "Die Grafschaft Dassel - Idee oder Wirklichkeit?".

Knapp die Hälfte der gut 100 Mitglieder des Wilhelm-Busch-Heimatvereins Lüthorst konnte der Vorsitzende Joachim Stünkel zur Jahreshauptversammlung im »Sollingstern« begrüßen. Neben dem Rückblick auf das vergangene Jahr sowie einer Vorschau auf die kommenden Aktivitäten standen auch Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Personell gab es dabei einige Veränderungen.
Bei der Jahreshauptversammlung desWilhelm-Busch-Heimatvereins Lüthorst wurde der Vorstand neu gewählt. Neuer Schriftführer ist Ulrich Frerichs, neuer Schatzmeister Manfred Rose. Stellvertreter des Vorsitzenden sind Helmut Dehne und Hildegund Heinemeyer, Joachim Stünkel bleibt Vorsitzender, als Beisitzer fungieren Linda Borth und Henk Schulting (von links). Foto: Roeben

Bei der Jahreshauptversammlung desWilhelm-Busch-Heimatvereins Lüthorst wurde der Vorstand neu gewählt. Neuer Schriftführer ist Ulrich Frerichs, neuer Schatzmeister Manfred Rose. Stellvertreter des Vorsitzenden sind Helmut Dehne und Hildegund Heinemeyer, Joachim Stünkel bleibt Vorsitzender, als Beisitzer fungieren Linda Borth und Henk Schulting (von links). Foto: Roeben

Der bisherige Schriftführer Günter Ehling scheidet auf eigenen Wunsch ebenso aus dem Vorstand aus wie der bisherige Schatzmeister Wolfgang Müller. Der Vorsitzende Joachim Stünkel bedankte sich für die "hervorragende Zusammenarbeit " über viele Jahre hinweg und überreichte Geschenke. "Es ist nicht selbstverständlich, dass Ämter heutzutage solange ehrenamtlich von den selben Personen geleitet werden, deswegen sind sie ein Vorbild für die Jugend."

In seinem Bericht wies Stünkel auf die großen Herausforderungen hin, die der Verein in der Zukunft auch wegen des demographischen Wandels und des Bevölkerungsrückgangs meistern müsse. Gleichzeitig bestehe in dieser Herausforderung aber auch eine Chance, um das Vereinsleben aufrechtzuerhalten. Leider, so der Vorsitzende, konnte die Schließung der Lüthorster Grundschule nicht verhindert werden, um so wichtiger sei es deshalb, den Kindergarten zu unterstützen. Erfreulich seien dagegen die Rückmeldungen für den im letzten Jahr erstmals angebotenen Heimatkalender gewesen, für den Willi Papenberg aus über 500 Fotos 18 passende Motive auswählte. Insgesamt konnten 90 Kalender zum Selbstkostenpreis verkauft werden. Man müsse dennoch überlegen, den Preis des Kalenders für dieses Jahr zu erhöhen.

Der für den vergangenen September geplante Besuch des Mühlenmuseums in Gifhorn musste aufgrund zu geringer Teilnehmerzahl abgesagt werden, Vorschläge für ähnliche Aktivitäten sollen bald besprochen werden. Dafür habe der Heimatverein am Pokalschießen teilgenommen, auch die Grünkohlwanderung nach Hunnesrück im März wurde gelobt. Ein "unvergesslicher Höhepunkt " sei auch diesmal wieder der Heimatabend am 13. November gewesen, bei dem die Laienspielgruppe für ihre Aufführung des Stückes "Der verrückte Professor" viel Beifall erhielt.

Da man im Wilhelm-Busch-Zimmer sonntags leider nur noch wenige Besucher begrüßen könne, wurden die Öffnungszeiten verändert: Seit dem 1. April ist ein Besuch am ersten und dritten Sonntag des Monats von 14 bis 16 Uhr möglich, Führungen werden aber auch nach Absprache an anderen Tagen angeboten.  Geschlossen bleibt das Zimmer von November bis Ende Januar. Zum Zwecke einer "flexibleren Gestaltung" wurde einstimmig eine Satzungsänderung beschlossen. Zukünftig können mindestens zwei Beisitzer gewählt werden. "So muss niemand ausgeschlossen werden", betonte Joachim Stünkel.

Willi Papenberg trug als Vertreter des verhinderten Schatzmeisters Wolfgang Müller den Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer Gerda Diekmann und Ingrid Hein bescheinigten eine "vorbildlich geführte Kasse" und beantragten Entlastung, die genau wie für den Vorstand einstimmig genehmigt wurde.

Als Vorsitzender wurde Joachim Stünkel ohne Gegenstimme in seinem Amt bestätigt, als seine Stellvertreter fungieren Hildegund Heinemeyer und Helmut Dehne. Manfred Rose wurde als neuer Schatzmeister gewählt, Ulrich Frerichs als neuer Schriftführer. Als Beisitzer fungieren Henk Schulting und Linda Borth, als Kassenprüfer Ingrid Hein und Kurt-Heinz Borth, als Ersatz wurde Albert Deppe bestimmt.

Abschließend wurden die Aktivitäten für die kommenden Monate erörtert. Geplant ist eine Teilnahme am Kommers zum 75-jährigen Jubiläumsfest der Feuerwehr im Mai. Im September will man nach Bad Gandersheim reisen, um das "Portal zur Geschichte" zu besuchen. Auch ein Besuch der Einbecker Abendstadtführung "Helles Bier und dunkle Schatten", die für den Sommer vorgesehen ist, stieß auf breite Zustimmung.

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung informierte Professor Dr. Ludger Kappen die Mitglieder des Heimatvereins in seinem Vortrag über das Thema "Die Grafschaft Dassel - Idee oder Wirklichkeit?".
Nachricht eingestellt am 15.04.2009 durch Christian Roeben (EM).